Mesotherapie bei Haarausfall auf einen Blick
Mesotherapie bei Haarausfall ist eine der minimalinvasiven Methoden zur Stärkung der Kopfhaut und zur Verbesserung der Haarqualität. Dabei wird eine Kombination aus stärkenden Wirkstoffen, Vitaminen, Aminosäuren, Mineralstoffen oder ausgewählten Medikamenten in die mittlere Schicht der Kopfhaut injiziert.
- Die Haar-Mesotherapie wird vor allem bei leichtem bis mittlerem Haarausfall, Haarverdünnung und geschwächten Follikeln eingesetzt.
- Diese Methode ist nicht für alle Arten von Haarausfall geeignet, und vor Beginn der Behandlung sollte die Ursache des Haarausfalls geklärt werden.
- Wenn Haarausfall durch Anämie, Schilddrüsenstörungen, hormonelle Probleme oder starken Stress verursacht wird, ist die Behandlung der Hauptursache besonders wichtig.
- Das Ergebnis der Mesotherapie bei Haarausfall ist in der Regel schrittweise, und man sollte kein schnelles, „wundersames“ Haarwachstum erwarten.
- Für ein besseres Ergebnis sind in der Regel mehrere Sitzungen in festgelegten Abständen erforderlich.
- Die Haar-Mesotherapie kann mit Methoden wie Minoxidil, PRP oder medikamentösen Therapien kombiniert werden, dies sollte jedoch nur nach ärztlicher Empfehlung erfolgen.
- Rötungen, Brennen, leichte Schmerzen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse an der Injektionsstelle gehören zu den möglichen Nebenwirkungen der Haar-Mesotherapie.
- Die Wahl eines seriösen Zentrums und eines erfahrenen Arztes ist die wichtigste Voraussetzung für Sicherheit und bessere Ergebnisse der Mesotherapie bei Haarausfall.
Was ist Mesotherapie bei Haarausfall? Umfassender Überblick über Vorteile, Ablauf und Haltbarkeit
Mesotherapie bei Haarausfall ist eine minimalinvasive Injektionsmethode, die darauf abzielt, stärkende Wirkstoffe in die Kopfhaut zu bringen. Dabei injiziert der Arzt mit sehr feinen Nadeln bestimmte Wirkstoffkombinationen in die oberflächliche bis mittlere Tiefe der Kopfhaut. Ziel dieser Injektionen ist es, das Umfeld der Haarfollikel zu stärken, die Durchblutung zu verbessern, die Schwächung der Haarfasern zu reduzieren und den Haarwachstumszyklus zu unterstützen.
Haarausfall hat verschiedene Ursachen. Manche Menschen leiden genetisch bedingt unter erblich bedingtem Haarausfall. Andere erleben Haarausfall aufgrund von Stress, Eisenmangel, Vitamin-D-Mangel, Schilddrüsenstörungen, hormonellen Veränderungen, strengen Diäten, nach der Geburt, durch Krankheiten oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente. Deshalb sollte eine Mesotherapie bei Haarausfall nicht ohne Diagnose der Hauptursache begonnen werden.
In der Werbung wird Mesotherapie manchmal als endgültige Lösung für alle Arten von Haarausfall dargestellt, doch das ist nicht korrekt. Mesotherapie kann bei manchen Menschen helfen, den Haarausfall zu reduzieren, die Haardicke zu erhöhen und die Haarqualität zu verbessern, aber das Ergebnis hängt von der Ursache des Haarausfalls, dem Ausmaß der Follikelschädigung, dem Alter, dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Genetik und der Nachsorge ab.
Wenn die Haarfollikel noch aktiv sind, ist die Chance auf ein Ansprechen höher. Wenn jedoch ein Bereich des Kopfes vollständig kahl ist und die Follikel zerstört wurden, kann Mesotherapie verlorenes Haar in der Regel nicht zurückbringen. In solchen Fällen können Behandlungen wie eine Haartransplantation die geeignetere Option sein.
Wie wirkt die Haar-Mesotherapie?
Bei der Haar-Mesotherapie werden therapeutische Wirkstoffe direkt in die Kopfhaut injiziert. Dadurch gelangen die gewünschten Substanzen in die Nähe der Haarfollikel. Die Injektionsmischung kann Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Coenzyme, Peptide oder spezielle Medikamente enthalten. Die Zusammensetzung sollte je nach Patientensituation und ärztlicher Diagnose ausgewählt werden.
Für gesundes Haarwachstum benötigen Haarfollikel eine gute Durchblutung, ausreichende Nährstoffversorgung, hormonelles Gleichgewicht und ein gesundes Kopfhautmilieu. Wenn diese Bedingungen gestört sind, tritt das Haar in die Ausfallphase ein oder die Haare werden dünner und schwächer. Mesotherapie versucht, das Kopfhautmilieu für besseres Haarwachstum zu verbessern.
Einige Mesotherapie-Formeln werden eingesetzt, um die Zellernährung zu unterstützen. Andere können helfen, leichte Entzündungen der Kopfhaut zu reduzieren oder die lokale Durchblutung zu verbessern. Wenn Haarausfall mit Follikelschwäche und Nährstoffmangel einhergeht, kann diese Methode eine unterstützende Rolle spielen.
Dennoch sollte man wissen, dass Mesotherapie bei Haarausfall keine medizinische Diagnose ersetzt. Bei hormonell bedingtem Haarausfall, Alopecia areata, starkem plötzlichem Haarausfall, Kopfhautinfektionen oder Grunderkrankungen muss die Behandlung genauer und spezialisierter erfolgen. Mesotherapie kann in solchen Fällen nur ein Teil des Behandlungsplans sein, nicht die gesamte Behandlung.
Für wen ist Mesotherapie bei Haarausfall geeignet?

Mesotherapie bei Haarausfall ist vor allem für Personen geeignet, die einen leichten bis mittleren Haarausfall haben und deren Haarfollikel noch aktiv sind. Wer das Gefühl hat, dass das Haar dünner geworden ist, das Haarvolumen abgenommen hat, die Kopfhaut stärker sichtbar ist oder der tägliche Haarausfall zugenommen hat, kann zur Abklärung dieser Methode einen Arzt aufsuchen.
Diese Methode kann auch für Personen mit diffusem Haarausfall geeignet sein. Diffuser Haarausfall zeigt sich meist, wenn das Haar am ganzen Kopf lichter wird, ohne dass eine Stelle vollständig kahl ist. In solchen Fällen kann Mesotherapie als unterstützende Behandlung in Betracht kommen, wenn die Ursache kontrolliert wird.
Personen, die nach Stress, Krankheit, strenger Diät oder nach der Geburt unter Haarausfall leiden, sollten zunächst die Hauptursache abklären. Bei diesen Menschen sind manchmal Ernährungsanpassungen, die Behandlung einer Anämie, die Einstellung der Schilddrüse oder Stressmanagement wichtiger als Injektionen. Mesotherapie ist hilfreicher, wenn das zugrunde liegende Problem gleichzeitig mitbehandelt wird.
Mesotherapie ist für Personen mit vollständiger Kahlheit in einem Bereich in der Regel nicht die erste Wahl. Wenn die Follikel zerstört sind, kann die Injektion stärkender Substanzen keine neuen Follikel bilden. In diesem Fall kann der Arzt eine Haartransplantation oder andere Methoden empfehlen.
Diese Methode kann bei Frauen und Männern geprüft werden, jedoch ist das Behandlungsprotokoll nicht für alle gleich. Ausmaß des Haarausfalls, Alter, Ausfallmuster, hormoneller Status und Familienanamnese sollten bei der Therapieauswahl berücksichtigt werden.
Wer sollte keine Haar-Mesotherapie durchführen lassen?
Haar-Mesotherapie in Deutschland, Hamburg ist nicht für alle geeignet. Personen mit aktiver Kopfhautinfektion, offenen Wunden, starken Entzündungen, unkontrollierten Hautallergien oder aktiven Hauterkrankungen sollten vor der Injektion zunächst behandelt werden. Injektionen in entzündete oder infizierte Haut können das Problem verschlimmern.
Auch Personen mit einer Allergie gegen Injektionsstoffe sollten vorsichtig abgeklärt werden. Wenn in der Vorgeschichte allergische Reaktionen, starke Nesselsucht, Schwellungen oder Arzneimittelallergien vorliegen, muss der Arzt darüber informiert werden. In solchen Fällen kann die Zusammensetzung angepasst werden oder die Behandlung wird nicht durchgeführt.
Schwangere oder stillende Frauen sollten in der Regel auf nicht notwendige Injektionsbehandlungen verzichten, es sei denn, der Arzt entscheidet aufgrund besonderer Umstände anders. Ebenso sollten Personen, die Blutverdünner einnehmen, eine Gerinnungsstörung haben oder leicht blaue Flecken bekommen, vor der Mesotherapie mit dem Arzt Rücksprache halten.
Auch Menschen mit Autoimmunerkrankungen, unkontrolliertem Diabetes, schweren Leber- oder Nierenerkrankungen sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem benötigen eine genauere Abklärung. Ziel ist es, das Risiko von Nebenwirkungen zu reduzieren und den sichersten Behandlungsweg zu wählen.
Welche Untersuchungen sind vor der Haar-Mesotherapie nötig?
Vor Beginn der Mesotherapie bei Haarausfall sollte die Ursache möglichst geklärt werden. Manchmal sieht der Haarausfall wie eine Follikelschwäche aus, tatsächlich liegt die Ursache jedoch in Eisenmangel, Schilddrüsenstörungen, hormonellen Veränderungen, Kopfhautentzündungen oder der Einnahme bestimmter Medikamente. Wenn diese Faktoren nicht korrigiert werden, kann Mesotherapie allein kein dauerhaftes Ergebnis erzielen.
In der Beratung prüft der Arzt in der Regel das Ausfallmuster, seit wann das Problem besteht, die Familienanamnese, den Zustand der Kopfhaut, eingenommene Medikamente und den Lebensstil. In einigen Fällen sind Bluttests oder weitere Abklärungen erforderlich. Diese Untersuchungen helfen zu entscheiden, ob Mesotherapie allein durchgeführt werden sollte oder zusammen mit Methoden wie PRP, medikamentöser Therapie, Nahrungsergänzungsmitteln oder spezialisierter Kopfhautpflege.
Dieser Schritt ist sehr wichtig, um unnötige Behandlungen zu vermeiden. Wenn jemand kein geeigneter Kandidat für Mesotherapie ist, kann die Wahl einer Alternative sowohl zeitlich als auch finanziell die sinnvollere Entscheidung sein.
Ablauf der Mesotherapie bei Haarausfall
Haar-Mesotherapie in Deutschland bei Haarausfall beginnt mit einem Beratungstermin. Dabei prüft der Arzt den Zustand von Haar und Kopfhaut, die Vorgeschichte des Haarausfalls, eingenommene Medikamente, Grunderkrankungen, die Familienanamnese und den Lebensstil. Manchmal sind für eine genauere Diagnose Bluttests oder ergänzende Untersuchungen nötig.
Nachdem die Ursache des Haarausfalls geklärt und die Eignung für die Behandlung bestätigt wurde, wird die Mesotherapie-Mischung ausgewählt. Diese sollte auf die Bedürfnisse der Kopfhaut und das Behandlungsziel abgestimmt sein. Für alle dieselbe Rezeptur zu verwenden, ist weder wissenschaftlich noch präzise, da sich die Ursachen des Haarausfalls von Person zu Person unterscheiden.
Am Behandlungstag wird die Kopfhaut gereinigt und bei Bedarf eine lokale Betäubung angewendet. Anschließend führt der Arzt oberflächliche Injektionen in den festgelegten Bereichen durch. Die Nadeln sind sehr fein, und die Injektionen erfolgen meist in regelmäßigen Abständen in der Kopfhaut.
Die Sitzungsdauer ist in der Regel kurz, und der Patient kann danach zu leichten Alltagsaktivitäten zurückkehren. An der Injektionsstelle können leichte Rötungen, Brennen, Empfindlichkeit oder eine milde Schwellung auftreten, die meist vorübergehend sind.
Nach der Sitzung erklärt der Arzt die notwendige Nachsorge. In der Regel wird empfohlen, die Kopfhaut für einige Stunden nicht zu waschen, das Kratzen an den Einstichstellen zu vermeiden und keine reizenden Produkte zu verwenden. Schon diese einfachen Maßnahmen können das Risiko von Entzündungen und Infektionen senken.
Wie viele Sitzungen Haar-Mesotherapie sind nötig?
Die Anzahl der Mesotherapie-Sitzungen bei Haarausfall hängt vom Ausmaß des Haarausfalls, der Ursache, der körperlichen Reaktion und dem Behandlungsplan des Arztes ab. In der Regel liefert Mesotherapie nicht in einer Sitzung ein vollständiges Ergebnis und erfordert mehrere Termine. Die Abstände können wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich sein; dies sollte individuell festgelegt werden.
Bei vielen Personen wird zunächst eine intensivere Behandlungsphase durchgeführt, danach werden Erhaltungssitzungen empfohlen. Erhaltungssitzungen dienen dazu, das Ergebnis zu stabilisieren und die Stärkung der Follikel fortzusetzen. Allerdings benötigen nicht alle denselben Plan.
Das Ergebnis der Mesotherapie ist meist schrittweise. Eine Reduktion des Haarausfalls kann früher spürbar sein als eine deutlich wahrnehmbare Zunahme der Haardicke. Für eine realistische Beurteilung sollte man mehrere Monate einplanen, da der Haarwachstumszyklus langsam ist und Veränderungen nicht sofort sichtbar werden.
Wichtig ist: Wenn nach einigen Sitzungen keine Veränderung eintritt, sollte der Arzt den Behandlungsplan erneut prüfen. Möglicherweise wurde die Ursache nicht korrekt diagnostiziert, es ist eine ergänzende Therapie nötig oder die Person ist kein geeigneter Kandidat für Mesotherapie.
Vorteile der Mesotherapie bei Haarausfall
Einer der wichtigsten Vorteile der Mesotherapie bei Haarausfall ist ihre Minimalinvasivität. Diese Methode erfordert keine Operation, keine Schnitte, keine Nähte und keine lange Ausfallzeit. In der Regel kann der Patient nach der Sitzung zu seinen üblichen Aktivitäten zurückkehren.
Ein weiterer Vorteil ist die direkte Zufuhr stärkender Wirkstoffe in die Kopfhaut. Bei oralen Methoden passieren die Substanzen zunächst den Verdauungstrakt und gelangen dann in den Blutkreislauf. Bei der Mesotherapie werden die ausgewählten Wirkstoffe jedoch lokal in das Zielgebiet injiziert. Diese Eigenschaft hat dazu geführt, dass viele Menschen sie als unterstützende Behandlung in Betracht ziehen.
Mesotherapie kann zur Verbesserung der Haarqualität beitragen. Bei einigen Patienten wirken die Haare nach der Behandlungsserie dicker, widerstandsfähiger und besser formbar. Auch die Reduktion des Haarausfalls ist eines der Hauptziele, wobei das Ergebnis nicht bei allen gleich ist.
Aus ästhetischer Sicht kann Mesotherapie für Personen attraktiv sein, die noch nicht das Stadium einer ausgeprägten Kahlheit erreicht haben, da sie auf den Erhalt und die Stärkung des vorhandenen Haares abzielt. Je früher die Behandlung auf Basis einer korrekten Diagnose beginnt, desto höher ist die Chance auf ein besseres Ergebnis.
Mögliche Nebenwirkungen der Haar-Mesotherapie
Haar-Mesotherapie gilt in der Regel als minimalinvasive Methode, ist jedoch nicht frei von Nebenwirkungen. Zu den häufigsten gehören leichte Schmerzen, Brennen, Rötungen, Schwellungen, kleine Blutergüsse, Juckreiz oder Empfindlichkeit an der Injektionsstelle. Diese Symptome sind meist vorübergehend und klingen innerhalb weniger Stunden bis Tage ab.
In selteneren Fällen können Entzündungen, Infektionen, allergische Reaktionen, Kopfschmerzen oder Kopfhautreizungen auftreten. Wenn die Injektion in einer unsterilen Umgebung oder durch eine nicht qualifizierte Person erfolgt, steigt das Risiko von Nebenwirkungen. Deshalb ist die Wahl eines seriösen Zentrums sehr wichtig.
Ein weiteres mögliches Problem ist die Verwendung unklarer oder nicht standardisierter Mischungen. Der Patient sollte wissen, welche Substanzen injiziert werden sollen und warum diese Kombination für ihn gewählt wurde. Die Injektion unbekannter oder rein werblicher Substanzen kann gefährlich sein.
Wenn nach der Mesotherapie Symptome wie starke Schmerzen, ungewöhnliche Schwellungen, Ausfluss, Fieber, ausgeprägte Überempfindlichkeit, Nesselsucht oder starke Rötungen auftreten, sollte umgehend der Arzt kontaktiert werden.
Nachsorge nach Mesotherapie bei Haarausfall

Nach einer Mesotherapie bei Haarausfall kann die richtige Nachsorge helfen, Nebenwirkungen zu reduzieren und das Ergebnis zu verbessern. In der Regel wird empfohlen, die Kopfhaut für einige Stunden nicht zu waschen. Außerdem sollte man am selben Tag Sauna, Schwimmbad, heiße Bäder, Haarfärben, chemische Produkte und starke Kopfhautmassagen vermeiden.
Das Kratzen an den Einstichstellen kann die Haut reizen oder das Infektionsrisiko erhöhen. Wenn die Kopfhaut leicht juckt oder brennt, sollte der Patient ohne Manipulation gemäß der ärztlichen Empfehlung vorgehen.
Ausreichend Wasser, eine gute Ernährung, genügend Schlaf und Stresskontrolle beeinflussen das Behandlungsergebnis. Wenn dem Körper Eisen, Protein, Vitamin D oder andere wichtige Nährstoffe fehlen, führt eine Injektion allein nicht zum gewünschten Ergebnis. Für gesundes Haarwachstum braucht der Körper einen guten Allgemeinzustand.
Außerdem sollte man eigenmächtiges Absetzen verordneter Therapien vermeiden. Wenn der Arzt gleichzeitig Minoxidil, ein Medikament oder ein bestimmtes Supplement verordnet hat, sollte es nach Plan eingenommen werden. Das Unterbrechen und Wiederaufnehmen von Behandlungen kann die Beurteilung des Ergebnisses erschweren.
Ist Haar-Mesotherapie besser oder PRP?
Mesotherapie und PRP sind beides Injektionsmethoden zur Unterstützung der Behandlung von Haarausfall, unterscheiden sich jedoch in ihrer Natur. Bei der Mesotherapie werden fertige oder ausgewählte Wirkstoffkombinationen wie Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe oder spezielle Medikamente in die Kopfhaut injiziert. Bei PRP wird das eigene Blut verwendet, und das plättchenreiche Plasma wird nach Aufbereitung in die Kopfhaut injiziert.
PRP stützt sich stärker auf die in den Blutplättchen enthaltenen Wachstumsfaktoren, während Mesotherapie mehr auf die Zufuhr stärkender oder medikamentöser Wirkstoffe in die Kopfhaut fokussiert. Beide Methoden können bei manchen Menschen als unterstützende Behandlung eingesetzt werden, aber keine von beiden wirkt bei allen Patienten „wunderhaft“.
Die Wahl zwischen Mesotherapie und PRP hängt von der Ursache des Haarausfalls, dem Ausmaß der Ausdünnung, dem Budget, den medizinischen Voraussetzungen und der ärztlichen Einschätzung ab. Bei manchen Personen kann der Arzt eine Kombination beider Methoden empfehlen. Bei anderen sind eine medikamentöse Therapie oder eine Haartransplantation die geeignetere Option.
Die beste Entscheidung wird getroffen, wenn zuerst die Ursache des Haarausfalls geklärt ist. Wenn das Hauptproblem Anämie, Schilddrüsenstörungen, Alopecia areata oder fortgeschrittener erblich bedingter Haarausfall ist, muss der Behandlungsplan präziser gestaltet werden.
Wann reicht Haar-Mesotherapie nicht aus?
Mesotherapie ist darauf ausgelegt, vorhandene Haarfollikel zu stärken, nicht neue Follikel zu bilden. Deshalb ist bei einem Bereich, der über lange Zeit vollständig kahl geblieben ist oder in dem die Follikel zerstört wurden, eine deutliche Neubildung von Haaren durch Mesotherapie nicht realistisch. In solchen Fällen kann der Arzt andere Methoden prüfen.
Fortgeschrittener erblich bedingter Haarausfall, stark zurückgewichene Haarlinie, großflächige Kahlheit oder sehr starke Ausdünnung erfordern in der Regel einen anderen Behandlungsplan. Manchmal ist das Ziel der Mesotherapie nur, das verbleibende Haar zu erhalten oder die Kopfhaut vor und nach einer Transplantation zu stärken, nicht die vollständige Ersetzung der Hauptbehandlung.
Vergleichstabelle: Haar-Mesotherapie im Vergleich zu anderen Methoden
| Methode | Geeignet für | Wirkungsweise | Einschränkung |
|---|---|---|---|
| Haar-Mesotherapie | Leichter bis mittlerer Haarausfall, Follikelschwäche und Haarverdünnung | Stärkend, unterstützend und schrittweise | Für vollständig kahle Bereiche nicht ausreichend |
| PRP für Haare | Haarausfall mit aktiven Follikeln und Bedarf an regenerativer Stimulation | Eigenplasma und Wachstumsfaktoren | Mehrere Sitzungen nötig, unterschiedliche Reaktion je nach Person |
| Medikamentöse Behandlung | Hormoneller/genetischer Haarausfall oder Fälle, die medikamentös kontrollierbar sind | Kontrolle des Haarausfalls und Unterstützung beim Erhalt der Haare | Nur nach ärztlicher Empfehlung und mit regelmäßiger Kontrolle |
| Haartransplantation | Kahlheit oder Bereiche ohne aktive Follikel | Follikeltransfer und echte Verdichtung | Erfordert Spenderbereich, feine Chirurgie und Nachsorge |
Wann sind Ergebnisse der Mesotherapie bei Haarausfall sichtbar?
Das Ergebnis der Mesotherapie bei Haarausfall ist nicht sofort sichtbar. Haare haben einen langsamen Wachstumszyklus, und für echte Veränderungen muss ausreichend Zeit eingeplant werden. Bei manchen Menschen ist nach einigen Sitzungen eine Reduktion des Haarausfalls spürbar, eine Zunahme der Haardicke und eine Verbesserung der Haardichte zeigen sich jedoch meist später.
Der Patient sollte wissen, dass Vorher-Nachher-Fotos, die Beurteilung der Haardichte und regelmäßige Kontrollen für die Ergebnisbewertung wichtig sind. Manchmal bemerkt man im Alltag keine Veränderungen, doch im Vergleich von Fotos über mehrere Monate ist eine Verbesserung sichtbar.
Das Behandlungsergebnis hängt von vielen Faktoren ab: Alter, Genetik, Ausmaß des Haarausfalls, Qualität der Follikel, Ernährungszustand, Stress, Grunderkrankungen und die Kontinuität der Behandlung beeinflussen das Resultat. Daher ist es nicht sinnvoll, das eigene Ergebnis mit dem anderer zu vergleichen.
Abschluss
Mesotherapie bei Haarausfall ist eine minimalinvasive Methode zur Stärkung der Kopfhaut, zur Reduktion des Haarausfalls und zur Verbesserung der Haarqualität. Sie erfolgt durch die Injektion stärkender oder therapeutischer Wirkstoffe in die Kopfhaut und erfordert in der Regel mehrere Sitzungen. Bei leichtem bis mittlerem Haarausfall, Haarverdünnung und Follikelschwäche kann Mesotherapie eine prüfenswerte Option sein.
Dennoch ist Mesotherapie keine endgültige Behandlung für alle Arten von Haarausfall. Vor Beginn muss die Ursache geklärt werden. Wenn Haarausfall durch hormonelle Probleme, Anämie, Schilddrüse, Stress, Hauterkrankungen oder Genetik bedingt ist, sollte der Behandlungsplan entsprechend dieser Ursache gestaltet werden.
Für ein besseres Ergebnis sollte Mesotherapie in einem seriösen Zentrum, durch einen Arzt oder geschultes medizinisches Personal und mit standardisierten Materialien durchgeführt werden. Die richtige Patientenauswahl, eine präzise Diagnose, ausreichend Sitzungen und die Nachsorge sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren der Mesotherapie bei Haarausfall. Die beste Entscheidung ist, die Behandlungsmethode nach Kopfhautzustand, Ausmaß des Haarausfalls, Aktivität der Follikel und dem allgemeinen Gesundheitszustand auszuwählen.



